3D-DVT Röntgen

 

Es gibt manchmal Operationen oder Erkrankungen an Zähnen, Kieferknochen bzw. Gesichtsschädel, bei denen herkömmliche 2D-Röntgenbilder nicht immer ausreichend Informationen über bestimmte Strukturen, wie zum Beispiel den Unterkiefernerv liefern. Eine dreidimensionale Aufnahme ist dann nötig, um vorher mögliche Risiken zu erkennen und so Komplikationen zu verhindern. 

Bisher war es dann nötig den Patienten zu einer Klinik oder Fachpraxis zu überweisen, damit ein CT („Computertomogramm“) angefertigt werden konnte. Als Alternative bietet unsere Praxis seit 2008 als besonderes Ausstattungsmerkmal ein modernes 3D-DVT-Röntgengerät. DVT steht dabei für „Digitale Volumentomographie“. Bei diesem werden innerhalb weniger Sekunden bis zu 320 Einzelaufnahmen von Ihrem Kiefer erstellt, die anschließend von einem Computerprogramm an unserem Rechner zu einem 3D- Bild zusammengefügt werden können. Der Hauptvorteil gegenüber dem klassischen „CT“, ist die wesentliche geringere Strahlenbelastung. Außerdem können wir die Bilder an unserem Rechner weiterbearbeiten und so wichtige Strukturen, wie etwa den Nervlauf markieren oder Implantate virtuell am Computer setzen.

 

 

 Beispiele für dem DVT- Einsatz:

  • vor Implantationen
  • Knochenaufbau
  • Weisheitszahnentfernungen

 

 

Vollständig verdrängt hat das DVT das herkömmliche CT jedoch nicht. Insbesondere bei der Aufklärungen von Erkrankungen im Bereich der Weichgewebe, die dem Kopf und Halsbereich umgeben, ist das CT dem DVT überlegen. Durch die enge Kooperation mit der an das Stauferklinikum angeschlossenen radiologischen Fachpraxis, kann unsere Praxisklinik so alle Bereiche der bildgebenden Diagnostik im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich abdecken.